Was ist Osteoporose?

Osteoporose (Knochenschwund) ist eine chronische Erkrankung des Skeletts, in deren Verlauf die Knochenmasse so stark abnimmt, dass die Knochen an Festigkeit verlieren und leichter brechen.

Osteoporose verursacht zunächst keine Symptome, das heißt die Betroffenen bekommen nichts davon mit. Schreitet der Knochenschwund fort, kann es zu Knochenbrüchen kommen, vor allem an Wirbelsäule, Ober- und Unterarmknochen sowie Oberschenkel, die sich oft ohne erkennbare Ursache ereignen. Diese sogenannten Spontanfrakturen verursachen Schmerzen. So rufen Wirbelbrüche meist starke, plötzlich einsetzende Rückenschmerzen hervor.

Wer ist betroffen?

Osteoporose gehört zu den zehn häufigsten Erkrankungen weltweit (WHO). 80 Prozent der rund sechs Millionen Osteoporose-Patienten in Deutschland sind Frauen. Weniger als ein Viertel aller Fälle werden jedoch frühzeitig diagnostiziert und adäquat behandelt. Besonders häufig erkranken Frauen nach den Wechseljahren, denn der gesunkene Östrogenspiegel beeinträchtigt den Knochenstoffwechsel negativ.

Aber auch Männer erkranken an Osteoporose. Bei männlichen Patienten sind in über 50 Prozent aller Fälle andere Grunderkrankungen oder deren Behandlung verantwortlich für die Osteoporose. Diese so genannte sekundäre Osteoporose ist häufig auf die Einnahme von Kortisonpräparaten und/oder eine kalziumarme Ernährung zurückzuführen. Auch Rauchen und Alkoholmissbrauch lassen das Skelett brüchig werden.

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