Symptome & Diagnose

Osteoporose entwickelt sich meist ohne spürbare Anzeichen. Folgende Symptome können auf einen Knochenschwund hindeuten, die durch einen Arzt abgeklärt werden sollten.

  • Chronische Schmerzen, vor allem im Rückenbereich, die länger als vier Wochen andauern
  • Knochenbrüche insbesondere der Wirbelkörper, des Beckens und des Oberschenkelhalsknochens ohne erkennbaren Anlass und äußere Krafteinwirkung
  • Größenverlust von mehreren Zentimetern
  • Zunehmender Rundrücken

Die Knochendichtemessung zählt neben einer umfassenden Anamnese zur Abklärung von Risikofaktoren zur Basisdiagnostik gemäß der aktuellen Osteoporose-Leitlinie des DVO (Dachverband Osteologie). Dabei hat sich die sogenannte DXA-Osteodensitometrie als Goldstandard etabliert, die mittels Röntgenstrahlen die Knochendichte misst. Untersuchungen am oberen Abschnitt des Oberschenkelknochens sowie an den Lendenwirbeln gelten als die aussagekräftigsten.

Der aus den Messergebnissen abgeleitete T-Wert gibt an, wie weit die Knochendichte von dem Durchschnittswert gesunder 30-jähriger Frauen oder Männer abweicht. Je größer die Abweichung, umso niedriger der T-Score. Ein T-Score von 0 bis -1 deutet auf eine normale Knochendichte hin. Ab einem T-Wert von -2,5 oder weniger liegt nach Definition der WHO eine Osteoporose vor.

Bei erniedrigter Knochendichte und erhöhtem Frakturrisiko schließen sich im Rahmen der Osteoporose-Diagnostik Labor- sowie ggf. Röntgenuntersuchungen an.

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