Spermizide: mit Salben, Gelen und Sprays verhüten

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Spermizide sind chemische Verhütungsmittel. Ihr Hauptbestandteil ist zumeist der Wirkstoff Nonoxynol, seltener aber auch Milchsäure, Borsäure oder Salicylsäure. Alle Wirkstoffe sorgen dafür, dass die Samenzellen die Eizelle nicht mehr befruchten können: Entweder werden die Samenzellen abgetötet bzw. gelähmt, oder vor dem Muttermund bildet sich eine Barriere, die die Samenzellen nicht durchdringen können. Einige Präparate kombinieren auch mehrere Wirkungsweisen.

Spermizide gibt es in unterschiedlichsten Formen: Als Salbe, Gel, Zäpfchen, Schaum oder Spray. Sie werden vor dem Geschlechtsverkehr in die Scheide eingeführt. Spermizide sollten niemals allein angewendet werden, da sie vergleichsweise unsicher sind. In Kombination mit mechanischen Verhütungsmitteln wie Kondomen, Pessaren oder Portiokappen führen sie allerdings zu einer deutlichen Steigerung der Wirksamkeit.

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