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Verhütung individuell

Heutzutage gibt es eine ganze Reihe von Verhütungsmethoden, die fast alle sehr sicher sind.
Sie weisen unterschiedliche Vor- und Nachteile auf, die jede Frau individuell für sich abwägen muss.
Die ideale Verhütungsmethode kann daher bei verschiedenen Frauen, je nach ihren spezifischen Bedürfnissen, sehr unterschiedlich aussehen…

Oft unsicher, aber nebenwirkungsfrei – Natürliche Verhütungsmethoden

Bei der Temperaturmethode versucht man, durch Messen der Körpertemperatur die fruchtbaren Tage im Menstruationszyklus der Frau abzuschätzen. Da die Körpertemperatur kurz nach dem Eisprung um ein paar Zehntelgrad ansteigt, kann man den Eisprung bei erhöhter Temperatur rückwirkend erkennen. Die darauf folgenden Tage müssten dann die unfruchtbaren Tage sein. Verhütet wird durch Enthaltsamkeit an den fruchtbaren Tagen. Allerdings können auch Infektionen, Fieber, Alkoholkonsum, Stress, Jetlag, Schlafmangel, Schichtarbeit und ähnliche Auslöser zu Schwankungen der Körpertemperatur führen. Die alleinige Temperaturmessung kann daher den Eisprung nicht besonders zuverlässig bestimmen.

Der Coitus interruptus (lat. coitus „Geschlechtsverkehr“ und interruptus „unterbrochen“) ist eine veraltete und sehr unsichere Methode der natürlichen Empfängnisverhütung, bei dem der Geschlechtsverkehr so unterbrochen wird, dass die Ejakulation des Mannes außerhalb der Vagina erfolgt.

Quellen:

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (www.familienplanung.de,
Abruf: 27.11.2009)

pro familia e.V. (www.profamilia.de, Abruf: 27.11.2009)

Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e.V.: Empfängnisverhütung - Familienplanung in Deutschland. Stand 08/2008

Johannes Bitzer, Kontrazeption - von den Grundlagen zur Praxis, Thieme, 1. Auflage 2010