Sicherheit

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Bei korrekter Einnahme ist die Pille der sicherste Weg zu verhüten. Was man aber nicht vergessen darf: Die Pille bietet keinen Schutz vor Geschlechtskrankheiten. Außerdem muss man daran denken, dass die medikamentöse Verhütung einen Eingriff in den Hormonhaushalt der Frau bedeutet und somit auch unerwünschte Nebenwirkungen hervorrufen kann. Dazu können Übelkeit, Spannungsgefühl in den Brüsten, Kopfschmerzen, vorübergehende Gewichtszunahme, Zwischenblutungen und – am gefährlichsten – ein erhöhtes Thromboserisiko gehören.

Mit der Anwendung von hormonellen Kontrazeptiva, sowohl vaginal, implantiert und transdermal als auch oral bei der Pille, steigt das Risiko für tiefe Beinvenenthrombosen und Lungenembolien. Das Risiko variiert mit der eingenommenen Wirkstoffkombination und der Dosierung der einzelnen Hormone. Darüber hinaus erhöhen individuelle Risikofaktoren wie Alter, Rauchen, Übergewicht und Diabetes mellitus das Risiko. Um das individuelle Risiko zu besprechen und die Verhütungsmethode darauf abstimmen zu können, sollte unbedingt eine Frauenärztin/ein Frauenarzt aufgesucht werden.

Nähere Informationen über kombinierte hormonale Kontrazeptiva und das Risiko für tiefe Beinvenenthrombosen und Lungenembolien aus der Patienteninformation des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) (Januar 2014) finden sich hier.

Aus Gründen der Sicherheit sollten Interessierte sich von ihrem Gynäkologen immer beraten lassen, welche Pille für sie am besten geeignet ist. Die Geschichte der Pille ist auf jeden Fall noch nicht fertig geschrieben. Immer mehr Präparate in neuer Zusammensetzung und Dosierung sind erhältlich, um Frauen eine sicherere, verträgliche und einfache Verhütung bieten zu können.

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